
Neben der eigentlichen Untersuchung des Patienten bzw. des jeweiligen Zahns ist das Röntgenbild die wichtigste Untersuchungsgrundlage zur Beurteilung einer Situation und auch ein entscheidendes Hilfsmittel.
Um unnötige Röntgenaufnahmen zu vermeiden, versuche ich die Röntgenaufnahmen, die Ihr Zahnarzt angefertigt hat zu verwenden. Darum ist es wichtig diese Bilder mitzubringen.
Liegen keine Bilder vor oder sind Spezialaufnahmen notwendig, so werden sie in meiner Praxis mit einem Gerät angefertigt, das den neuesten Standards entspricht. Dies bedeutet die geringst mögliche Strahlenbelastung für Sie.
Modernste Röntgentechnik, das DVT-Gerät (DigitalerVolumenTomograph):
Damit werden dreidimensionale Bilder der knöchernen Strukturen des Kiefers sowie die Zähne dargestellt. Herkömmliche Röntgenverfahren liefern nur zweidimensionale Bilder. Mit der räumlichen Darstellung aller wichtiger Strukturen (z. B. Verläufe von Nerven, Zahnwurzeln, Kieferhöhle, Kiefergelenk und vieles mehr) können operative Eingriffe exakt geplant werden. Damit können Operationen dann schonender, sicherer im Bezug auf die Verletzungsgefahr von Nachbarstrukturen, und damit auch zeitsparender durchgeführt werden. Vergleichbare Bilder liefert nur eine Computertomografie (CT), die allerdings mit einer wesentlich grösseren Strahlenbelastung für die/den Patientin/en verbunden ist. Für eine CT liegt die/der Patientin/t in einer Art Röhre, das DVT wird sitzend oder stehend im offenen Raum angefertigt. Die Bilder sind dank digitaler Technik sofort auf dem Bildschirm verfügbar.
Wir erstellen auch im Auftrag Ihrer/res behandelnden Zahnärztin/-arztes DVT-Bilder, um damit eine weiterführende Diagnostik zu ermöglichen. Besonders hilfreich ist die DVT-Diagnostik auch bei einer sogenannten „Focussuche”. Denn Zahnherde, d. h. kranke Zähne, wurzeltote oder wurzelbehandelte Zähne, verlagerte Zähne, Zahnreste im Kieferknochen, Entzündungsreste im Kieferknochen nach Zahnentfernungen, ausgeprägter Knochenabbau bei Parodontitis, können zu gesundheitlichen Störungen im gesamten Körper führen.
Symptome dafür können sein: Antriebslosigkeit und Müdigkeit, Kopfschmerzen, muskuläre Verspannungen mit Rücken- und Gelenkschmerzen, allergische Beschwerden, verstopfte Nase, Herzrhythmusstörungen. Die Zahnherde können Entzündungquellen sein, die dauernd Bakterien und Abbauprodukte in die Blutbahn ausstreuen und damit eine stetige Immunabwehr auslösen. Dies schwächt den Körper dauerhaft.
Auch als Prophylaxe ist eine „Focussuche” sinnvoll, z. B. vor geplanten herzchirurgischen Eingriffen, Tumoroperationen mit nachfolgender Chemotherapie und/oder Bestrahlung, Einstellung einer/es Patientin/ten mit Marcumar (Blutgerinnungshemmer), geplanter Behandlung mit Bisphosphonaten (bei Brust- und Prostatakrebs, bei Osteoporosebehandlung), bei geplanter immunsuppressiver Behandlung (z. B. Organtransplantationen, Autoimmunerkrankungen).Mit dem DVT-Gerät haben wir eine besonders effiziente und genaue Diagnosemöglichkeit solche Herde zu entdecken und danach dann gezielt zu behandeln.